ashley madison wurde kürzlich auf zahlung von 15 millionen euro verklagt

Ex Angestellte verklagt Ashley Madison

Eigentlich ist diese Neuigkeit aus der Welt des Online Datings ja ziemlich amüsant, wenn Sie nicht gleichzeitig auch unfreiwillig die dunkle Seite der Branche aufdecken würde. Eine ehemalige Angestellte der Online Dating Plattform Ashley Madison hat kürzlich Ihren Arbeitgeber auf Zahlung von 15.000.000 € Schadensersatz verklagt, da dieser Sie durch immer höher werdende Arbeitsanforderungen in die Arbeitsunfähigkeit getrieben haben soll. Wie es dazu kam und welchen Schaden die Plattform durch diese Meldung erleiden könnte, erfahrt Ihr in den nachfolgenden Zeilen.

Zu viele Fake-Profile erstellt!

Dass eine Angestellte Ihren Arbeitgeber verklagt ist in den Arbeitsgerichten wahrscheinlich keine Seltenheit, ganz im Gegenteil, dies kommt heutzutage wahrscheinlich tausendfach vor. Dass die angestellte Ihren Arbeitgeber verklagt, weil Sie zu viele Fake-Profile für die betriebene Online Dating Börse erstellen musste, ist allerdings ziemlich außergewöhnlich. Ein solcher Fall hat sich nun aber zugetragen und wird in den kommenden Monaten wohl vor Gericht ausgefochten. Folgendes soll sich zugetragen haben: Eine Mitarbeiterin der Partnerbörse Ashley Madison war anscheinend für die Erstellung von sogenannten „Fakes“ zuständig, unechte und meiste weibliche Profile, welche die Männer auf der Dating Plattform zum Abschließen einer kostenpflichtigen Premium-Mitgliedschaft bewegen sollten. Ihre Arbeit hat die Angestellte anscheinend so gut gemacht, dass Ihr Vorgesetzter immer mehr Fakes in einem immer kürzer werdenden Zeitraum von Ihr verlangte. Sie kam dieser Aufforderung nach und erkrankte kurze Zeit später an den Folgen der unermüdlichen Tastatur-Arbeit. Man geht davon aus, dass sich die besagte Angestellte eine Chronische Sehnenscheidenentzündung zugezogen hat, allerdings wurde dies vom Gericht bisher noch nicht bestätigt. Wo das Gerichtsverfahren stattfindet ist uns aktuell ebenso nicht bekannt, es wird aller Voraussicht nach aber entweder in Brasilien oder Kanada stattfinden, da Ashley Madison eine kanadische Firma ist. Die Mitarbeiter kommt allerdings aus Brasilien und war überwiegend für die Erstellung bzw. Übersetzung von portugiesischen Fakes zuständig, nun möchte Sie satte 15.000.000 € Schadensersatz von Ihrem Arbeitgeber haben, eine stolze Summe!

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen

Die Berufs-Verletzung der Mitarbeiterin ist natürlich weniger interessant für uns, viel interessanter finden wir die Tatsache, dass eine der größten internationalen Dating Börsen überhaupt quasi auf frischer Tat ertappt wurde, denn bisher haben die Verantwortlichen von Ashley Madison immer dementiert mit unechten Profilen zu arbeiten. Aus dieser Sache können Sie sich wohl nun nicht mehr rausreden, hätten sie sich mal gütlich mit Ihrer ehemaligen Angestellten geeinigt. Eigentlich hatte wir uns ja schon vorgenommen diese Plattform mal ausgiebig unter die Lupe zu nehmen, haben uns wegen der nicht ausschließlichen Ausrichtung auf den Deutschen Markt aber schlussendlich dagegen entschieden, keine schlechte Entscheidung. Obwohl, aktuell würde uns ein Testbericht wohl sehr viel Spaß machen, schließlich ist das Ärgern von Fakes eines unserer liebsten Hobbies. Wie dem auch sein, auf jeden Fall hat dieser Fall mal wieder gezeigt, dass derlei Betrügereien nur kurz Bestand haben, denn früher oder später kommt ein solcher Schmu doch ans Licht, wenn auch manchmal durch ziemlich ungewöhnliche Umstände.

Was meint Ihr, sollen wir Ashley Madison tatsächlich mal einen ausführlichen Test-Besuch abstatten oder könnt Ihr auf einen Test dieser zweifelsohne sehr unseriösen Plattform verzichten? Wir freuen uns wie immer auf Eure zahlreichen Kommentare!

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